Von Équipe JA Technology · Veröffentlicht am 12. August 2025 · 3 Min. Lesezeit
Franchise wechseln und Kasse wechseln sind zwei verschiedene Schritte, die oft verwechselt werden. Der erste passt Ihre Kostenbeteiligung bei derselben Kasse an; der zweite bringt Sie zu einem anderen Versicherer. Dieser Artikel klärt den Unterschied und die reale Wirkung auf die Prämie.
Franchise: eine interne Einstellung der Kasse
Die Franchise zu ändern bedeutet keinen Kassenwechsel: Sie bleiben beim gleichen Versicherer, passen aber den Betrag an, den Sie jährlich selbst tragen, bevor die Kasse einspringt. Das wirkt direkt auf die Monatsprämie.
Mögliche Stufen für Erwachsene: 300, 500, 1000, 1500, 2000 und 2500 Franken. Je höher die Franchise, desto tiefer die Prämie.
Der Zusammenhang mit dem Selbstbehalt
Über der Franchise beteiligen Sie sich mit 10 % der Kosten, begrenzt auf 700 Franken pro Jahr für Erwachsene. Eine hohe Franchise lohnt nur bei moderaten Kosten; sonst zehrt die Kostenbeteiligung die Prämienersparnis auf.
Wann ein Kassenwechsel besser ist
Wenn bei gleicher Franchise und gleichem Modell eine andere Kasse in Ihrem Kanton günstiger ist, kann ein Kassenwechsel wirksamer sein als die blosse Franchiseanpassung. Vergleichen Sie zugelassene Kassen und bereiten Sie eine gültige Kündigung vor Ende November vor.
Häufige Fragen
Ist ein Franchisewechsel ein Kassenwechsel?
Nein: Die Franchise ändert man bei derselben Kasse; ein Kassenwechsel bringt Sie zu einem anderen Versicherer.
Wie hoch ist der Selbstbehalt-Höchstbetrag?
10 % über der Franchise, begrenzt auf 700 Franken pro Jahr für Erwachsene.